Heizung sanieren – aber wie?

Die Energiestrategie 2050 des Bundes sagt es deutlich: Schweizerinnen und Schweizer sollen ihre Öl-, Gas- oder Elektroheizung durch eine Wärmepumpe oder Holzheizung ersetzen. Wie gehe ich da als Hauseigentümerin oder -eigentümer vor und was kostet mich das?
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Heizungssanierung im denkmalgeschützten Bauernhof

Der Fall ist klar

Den meisten ist klar: Die alte Öl-, Gas- oder Elektroheizung sollte durch eine Wärmepumpe oder Holzheizung ersetzt werden. Heizen mit erneuerbarer Energie heisst, CO2 zu reduzieren und der Klimaerwärmung entgegenzuhalten. Doch: Was kostet es, eine bestehende Heizung zu sanieren? Und welches System ist für das eigene Haus das beste? Denn: Um einen exakten Kostenvergleich für Ihr Haus zu machen, ist eine genaue Betrachtung des Standortes, des Gebäudezustandes, der Lebenssituation und der vor Ort geltenden Gesetze nötig.

Kosten langfristig betrachten

Die Investitionskosten schrecken manche Hausbesitzerinnen und -besitzer vor der Umstellung auf erneuerbare Energie ab. Ein Blick auf die Vollkostenrechnung über die gesamte Lebensdauer gesehen zeigt aber: Oft am günstigsten und umweltfreundlichsten ist das Heizen und Warmwasseraufbereiten mit einer Wärmepumpe. Der Mythos, eine Erdsonden-Wärmepumpe sei viel teurer als die Luft-Wärmepumpe, hält sich hartnäckig, stimmt so aber nicht. In der Anschaffung ist dieses Wärmepumpensystem einiges teurer. Über die ganze Lebensdauer und inklusive aller Energie-, Betriebs- und Unterhaltskosten gesehen heizt man damit aber ähnlich günstig.

Steuerliche Vorteile nutzen

Steuerlich am meisten Vorteile hat eine Erdsonden- oder Grundwasser-Wärmepumpe. Die Investitionskosten können über drei Steuerperioden verteilt in Abzug gebracht werden. So ist es möglich, in bis zu drei aufeinanderfolgenden Jahren von null Reineinkommen zu profitieren.

Kennen Sie Ihre Energiekosten?

Hausbesitzende sind sich oft nicht bewusst, wie viel Geld sie für das Heizen und Warmwasser aufbereiten ausgeben. Es lohnt sich, die Kosten für Energie, Betrieb und Unterhalt des bestehenden Heizungssystems zusammenzutragen. Wird auch das Warmwasser eines Einfamilienhauses mit Öl erwärmt, kann das ganz schön ins Geld gehen. Auch ein Elektroboiler für das Warmwasser braucht sehr viel Strom. Darum gibt es auch für Wärmepumpenboiler spezielle Förderprogramme.

 

Wie gehe ich bei einem Heizungsersatz vor?

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Wie viele Fördergelder erhalte ich?

Welche Schweizer Förderprogramme für Ihre Heizungssanierung gelten, sehen Sie hier – einfach PLZ und Ort eingeben.

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